Mar 27, 2011

Sorry, didn't get round to it on Friday...

Thursday, March 24th

It’s been another week. Another week on the island, another week of iguana catching (at least attempted), another week of living down in Soufrière to find myself coming back of a Thursday evening hurriedly trying to jot down what happened over the course of the week for you guys to read anytime after tomorrow morning. We really need that Landrover back…

Four of us went to Soufrière this week gone by, and we worked in teams with the forestry staff, so along with Liz and Tucker we were quite a big team and therefore able to cover quite a big area. Unfortunately, we still haven’t found any, which makes it really hard for Liz to train Tucker, and for all of us to stay on the ball searching, never actually having seen one in the wild. But hey, we’re not gonna give up that easily. Tomorrow is the weekly meeting, when I’m gonna find out what I will be doing next week. We really need to fire up the white breasted thrasher survey, March is just about over, the lansan project (an endemic tree tapped for its incense-like resin) needs covering, and those iguanas are still waiting for me to get those tree-climbing skills out… we’ll see what next week brings, there might even be some pictures.

Our little family over here is complete now, about two hours ago I met Karen, the last of the volunteers to arrive. She got here last Sunday, which means that we had already left for Soufrière by the time she arrived. Tristan, from New Zealand, arrived the Friday before that, so he had two days to get his bearings, before showing Karen the ropes this past week.

One of the most hilarious events of the week was supplied by April. Walking through the kitchen in the late afternoon, I stumbled upon a cockroach and stopped to tell it off, going: “You’re supposed to only come out at night, how dare you!” or sth similar, when April walks up to me, looks at the cockroach and says: “Oh yeah, sorry, I took a shower and managed to flood the bathroom, so it probably got flushed out by the water” and gently nudges the bugger with her flipflop back towards the bathroom: “Back in you go, it’s already dried off a bit”, closes the bathroom door and walks off…

My heartrate probably went up highest (apart from the tracking through the bush) during the ride on the bus up from Vieux Fort to Soufrière. Having picked us up, the bus driver then decided that the bus needs filling up, so he pulled by at the next fuel station. My eyes nearly popped out of their sockets when I realised, that apparently noone had ever told the guy that when putting fuel into the vehicle, your supposed to turn the engine off… I wasn’t sure whether to leg it, or shout at him, so I just sat there and did nothing, staring round-eyed at my fellow travelers, who didn’t seem to care one bit. After that it was quite easy to sit out his next hell-bound mission, where he poured a liter of oil into the boiling vehicle, which started hissing and spluttering and stinking, of course emitting a massive cloud of smoke (yes, the oil reservoir was in the cabin, underneath the passengers seat, where else) at the same time. He turned the engine off for that…

Stay tuned guys, hope you’re sleeping as well as I am…

Ach, irgendwie verwirrt mich diese Sprachenwechslerei bis ins Unendliche. Was schreib ich in welcher Sprache und wieso und überhaupt und wer wird denn wohl. Aber jetz hab ich’s mal so angefangen und die ganze Geschichte wird sich hoffentlich im Laufe der Zeit ein bisschen besser einpendeln. Jedenfalls hoffe ich, dass es euch nich genauso geht...

Na ja, das Wichtigste hab ich ja schon verzählt, ansonsten bin ich immer noch damit beschäftigt, mich an meine neue Situation zu gewöhnen. Auf der einen Seite wollte ich nach Abschluss des Masters eigentlich nichts mehr, als mir irgendwo (vorzugsweise in GB) einen festen Job zu suchen und mir eine bodenständige und herrlich langweilige Existenz aufzubauen, bestehend aus Arbeit, klettern, stricken und Brot backen im Wesentlichen und noch ein paar anderen Lustigkeiten nebenbei. Und dann finde ich mich auf einmal in einem Flugzeug wieder, dass mich über den Atlantik auf eine karibische Insel trägt, um für Unterkunft und Verpflegung, aber doch kostenlos (hoffentlich nich umsonst J) für ein halbes Jahr vor mich hin zu schuften, um dann in ein Flugzeug zu steigen und ääh, zurück zur Arbeitslosigkeit zu fliegen. Generation Praktikum lässt grüßen. Oder?

Auf der anderen Seite nämlich, hat die Medaille eine ganz andere Farbe. Von den Leuten hier bin ich mit die Jüngste, ich hab mir ein paar der anderen Bewerbungen durchgelesen und mich daraufhin gefragt, wie genau ich diesen Job bekommen hab... letzte Woche hab ich einen Consultant-Vertrag unterschrieben, in dem festgehalten ist, dass ich mein Fachwissen und meine Expertise zu den durchgeführten Projekten auf der Insel beitrage. Von den Leuten, die hier mit mir sind, haben die meisten schon eine Reihe ähnlicher jobs gemacht und betrachten es als genau das, einen Job. Effektiv sehe ich meinen Chef einmal die Woche bei meetings, wo geklärt wird, was nächste Woche ansteht und die letzte Woche diskutiert wird. Und dann gehen wir und machen unsere Arbeit. Zwei Leute mit PhD haben sich für den Posten beworben, beide nicht genommen...

Außerdem hab ich in den letzten zwei Wochen unendlich viel gelernt, angefangen mit 3 verschiedenen Arten von Obst, von denen ich bisher noch nie was gehört hab, über Vogelarten, die Karibik im Allgemeinen, Essen... die wichtigen Dinge halt. Im Wesentlichen gibt es eine ganze Riege an Feldbiologen, die nichts anderes machen, als von einem Projekt zum anderen zu ziehen, wenn du gut genug bist und spezialisiert, wirst du irgendwann sogar dafür bezahlt ;-)

Also, auch wenn ich nich gern für so kurze, aber doch so lange Zeit so weit weg sein wollte und mir eigentlich ein bisschen mehr Stabilität gewünscht hätte, so genieße ich doch jetzt das Hier-sein und ertappe mich ab und zu dabei mich zu fragen, wo ich denn als nächstes hingehen könnte... auf der Expatriation-Eingewöhnungsskala die klassische Phase der Euphorie, zumeist gefolgt von einer Phase der Desillusionierung, wo nichts funktioniert und alles nur furchtbar anstrengend ist... seid also gespannt auf nächste Woche J Bis dahin bin ich dann sogar geschlagene drei Wochen hier und bin wahrscheinlich immer noch nicht drüber weg, wie unglaublich –da ist es wieder, dieses furchtbare Wort- „entwickelt“ St. Lucia doch ist. Vor allem die geteerten Straßen versetzen mich immer wieder in Staunen... was bin ich doch für ein komischer Vogel manchmal...

In diesem Sinne, piep!

Caro

Mar 18, 2011

It's the Caribbean!

Thursday, March 17th

I can’t quite believe it, but rather than hanging out on the balcony with the guys, I am doing my duty now, keeping you guys posted about island life…

Rob and I just got back from three days that we spent in Soufrière, to the South and on the West coast of the island, where the alien iguanas are. No iguanas spotted so far, I’m afraid. Things are taking a somewhat sluggish start down there, with people not quite having sorted out who is doing what, when and where. The van being in for repair is a major hindrance down there as well, but we’re gonna get it rolling eventually. Quite exciting news is the tracker dog, Tucker, who arrived on Monday with his handler Liz. Apart from being “supercute” (yes, they’re both Americans J), he is also good at his job and Liz is gonna train him up to find the iguanas for us, which we then catch.

Another forestry department meeting tomorrow, introducing Liz and Tucker to the whole team, and then a day off on Saturday, might do some sight seeing. Or not…

Take care you lovely people!!

Im Wesentlichen haben wir die Woche also damit verbracht, uns mit der Umgebung vertraut zu machen, die Suche findet auf festen Routen statt und es gibt bestimmte Gebiete, wo die Leguane gehäuft gesehen werden, also konzentrieren wir unsere Suche auf selbige.

Soufrière unterscheidet sich insofern von Dennery, als dass das Meer ganz anders genutzt werden kann und wird, da die Stadt an der West- und damit Karibisches Meer - küste liegt. Insofern ist das ganze also auch touristischer, während wir in Dennery so ungefähr die einzigen Weißen sind, sieht man in Soufrière an jeder Straßenecke ein „Weißbrot“. Klimatisch ist es heißer, allerdings gibt es angeblich weniger Moskitos (die Beule auf meinem Allerwertesten singt ein anderes Lied...). Im großen und ganzen fühlt sich Soufrière mehr nach dem an, was man sich unter Karibik vorstellt, wohl einfach aus dem Grund, dass die Häuser bunter sind und es einen richtigen Strand gibt. Selbiger ist allerdings sehr wahrscheinlich eher tourismusbedingt, der Tourismus findet ganz eindeutig auf der Westseite der Insel statt. Das macht die Stadt teurer und sorgt gleichzeitig aber für eine noch bessere Infrastruktur, man kann in Soufrière tatsächlich Singer Nähmaschinen kaufen (was ein Tourist mit ner Nähmaschine will? Keine Ahnung, aber ich fands obercool).

Im Allgemeinen versetzt mich die Insel in vielerlei Hinsicht immer noch in Staunen, das Straßennetz (okay, die eine Straße, die um die Insel rum an der Küste entlang führt) ist mehr oder weniger komplett neu, das Bussystem funktioniert fabelhaft und hat staatlich geregelte Tarife, angeblich gibt es irgendwo auf der Insel sogar ein Tierheim. Der Hurrikan letztes Jahr im Oktober hat so einiges durcheinander gewirbelt, Erdrutsche und Fluten haben Häuser und Straßen mitgenommen, aber alle sind sich einig, dass es so viel schlimmer hätte kommen können. Die meisten Häuser hier sind Betonbauten auf Plattformen, statt alles zu begradigen lebt man also auf Stelzen, was ich sehr cool finde, aber selbst die längsten Stelzen können nicht jede Schlammlawine einfach unter sich wegziehen lassen.

So, wie immer gäbs noch so viel mehr zu erzählen, aber ich bin müde und morgen wird ein langer Tag, außerdem vermisse ich meinen üblichen Witz im Geschreibsel, also hör ich wohl besser auf.

Gehabt euch wohl ihr Freunde der Nacht, hoffentlich ist euer Leben so farbenfroh wie meines.

Baba,

Caro

Mar 13, 2011

photos!

Ein St. Lucia Leguan, die die wir zu retten versuchen



my new favorite toy...
Immy




kitchen in the new appartment
my wardrobe, obviously...


this is where I'm gonna be living for the next 6 months... cosy, ain't it?

weekend in paradise

Saturday, 12th of March

It’s been a few days now, another volunteer, Rob, has arrived, we had our first meeting with the Forestry Department, met a few people and got a better idea of how things are working. Today is our day off, tomorrow we are meeting up at Matt’s house, planning the new week and the like. There is internet at Matt’s, so I should be able to post this then. Next week, me and Rob (he’s been here before and knows the bearings) are gonna go down to Soufrière, which is on the west coast of the island and where the population of invasive iguanas is based. Exciting news, a tracker dog who apparently is able to find whales in the ocean is gonna be joining our efforts for the next two months, and is hopefully gonna be able to help us locating the green iguanas.

Nachdem der Landrover beschlossen hat, nicht mehr so wirklich bremsen zu wollen, haben wir ihn gestern bei einer Werkstatt in Castries, der Hauptstadt, stehen lassen. Castries liegt nördlich von hier und an der Westküste, der Hauptsitz des ääh Forstamtes ist wiederum ein bisschen nördlich von Castries. Ans Hauptquartier angehängt ist ein kleiner Zoo mit allerhand erstaunlichen Tierchen, die auf der Insel zumeist allerdings nicht so viel verloren haben, bin mir relativ sicher, dass der Pfau nicht heimisch ist... Andererseits gibt es aber auch St. Lucia Leguane, dass sind die hübschen Tierchen, die wir vor dem Aussterben bewahren wollen mit unseren Versuchen, den grünen Leguan von der Insel runterzukriegen. Außerdem gabs im Minizoo eine Boa, ein paar Land- und ein paar Flussschildkröten zu bewundern, sowie den St. Lucia Papagei und noch ne andere Papageienart, da weiß ich aber nicht, woher er stammt.

Mangels Auto sind wir dann mit dem Minibus wieder heim gefahren, was wesentlich schneller ging, da denen Geschwindigkeitsbegrenzungen relativ egal sind. Das gab uns Gelegenheit zu einem Abstecher nach Castries um ein paar Sachen zu kaufen und ich muss sagen, dass Castries mich völlig umgehauen hat... wahrscheinlich bin ich von Togo einfach ein komplett gegenteiliges Extrem gewöhnt, aber erstens mal ist das ganze Land noch mal so viel entwickelter, als ich es mir vorgestellt hatte (und ich war mir relativ sicher, dass die Karibik relativ „weit“ entwickelt ist) und außerdem fand ich es einfach Wahnsinn, wie normal vier Weiße, die durch die Straßen spazieren hier sind... auf St. Lucia findet ein wahrer Mix der Kulturen statt und es ist unglaublich faszinierend zuzusehen, wie alles in bunter Fröhlichkeit miteinander lebt... kurzum, auf den ersten Blick würde es ähnlich ausschauen wie Togo, aber es fühlt sich komplett anders an und die Bewegungsfreiheit und gewisse Anonymität, die man hier genießt, fühlen sich für mich unglaublich befreiend an und machen mir richtig Lust auf das Leben auf dieser Insel in den nächsten sechs Monaten...

In diesem Sinne alles gut soweit, ich hoffe es geht euch gut und ihr nehmt mir nicht übel, dass ich jeden Tag im T-Shirt auf dem Balkon frühstücke J Gehabt euch wohl und bis zum nächsten Mal!

Baba,

Caro

the day after

Wednesday 09. March

Now, I’ve been here for about 24 hours now, the heat is not as unbearable as one might think, I was actually able to sleep last night… the island itself is quite beautiful, the birdlife is spectacular!

So far everything went really well, we (that is Immy, April and myself) had pancakes for dinner last night and are settling quite well in the apartment, mincing about and getting used to each other, figuring out how the place works. Funny enough, I left an apple out on the counter last night, thinking it’s gonna be alright for one night, and then let out a little yelp this morning (whilst on the phone with my mum, scared her to death… J) when I discovered that a mouse had munched a substantial bit of it… suppose that’s gonna teach me to leave things lying about…

The plane touched down in Vieux Fort on the southern tip of the island, and we drove up towards Dennery, the little village where we are staying in my new favorite toy, see photos… By tomorrow, there are gonna be four of us here, which means that we should be able to start work by the end of the week. At the moment I’m trying to acclimatize and cram information about the island and the projects into my head, slowly wrapping my head around the fact that I’m about to start work on a few really exciting projects in the tropical paradise that is St. Lucia.

here we go...

Alrighty,

there we go now, this is me plunging myself into the relatively unknown again. For the record and those of you who I haven’t talked to much over the past few months, after a while of tiring standstill and endless sending of paid job applications, I decided that this wasn’t gonna do and applied for a volunteer job with Durrell Conservation (www.durrell.org). And here I am now, excited about starting work on a few different projects on this lovely island with its tropical rain- and dryforest. The projects are on iguanas, whiptail lizards, the white-breasted thrasher and a tree called lansan. Except for the iguanas, all of those are endangered and need conservation attention, whereas the green iguanas are invasive on the island and threatening the local St. Lucian iguana.

Hallo, Freunde der Nacht!

Ich befinde mich inzwischen also tatsächlich auf ner Insel, zum Inselwärter hats zwar nicht ganz gereicht, aber zumindest ist St. Lucia größenmäßig überschaubar und bietet dem Interessierten allerhand an Flora und Fauna, sowie eine für ein tropisches Land relativ gut ausgebaute Infrastruktur. In den nächsten 6 Monaten werde ich also so einiges lernen und erleben und viel Zeit im Wald verbringen, muahaha.

Prinzipiell sind fünf Tage die Woche für Feldarbeit vorgesehen und einer für Besprechungen und Computerarbeit, insofern bleibt ein Tag frei um die Insel zu erkunden bzw. unsicher zu machen.

Was an welchem Wochentag geschehen wird ist momentan noch in Diskussion, normalerweise war der Sonntag immer Bürotag, wie s aussieht soll das jetzt der Freitag werden, da halte ich euch aber noch auf dem Laufenden.

Ich hab auch schon ein Handy, allerdings keine Ahnung was es kostet, hier anzurufen, also wer das dringende Bedürfnis verspürt, hallo zu sagen, muss sich leider selber informieren, oder meine Mama fragen J. Zeitverschiebung sind minus fünf Stunden, also wagt es ja nicht, vor 12 Uhr mittags bei mir anzurufen, da is es bei mir dann 7 Uhr früh und alles davor fasse ich als Beleidigung auf...

In diesem Sinne, gehabt euch wohl, leider werd ich die nächsten mindestens 6 Monate wohl nicht so viel von euch allen hören mangels Internet, aber ich hoffe, dass ihr mich trotzdem ein wenig auf dem Laufenden haltet und euch nicht ärgert, wenn von mir e-mail-technisch notgedrungen nicht so viel zurück kommt.

Grüßt mir den Frühling!

Baba,

Caro

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