Mar 18, 2011

It's the Caribbean!

Thursday, March 17th

I can’t quite believe it, but rather than hanging out on the balcony with the guys, I am doing my duty now, keeping you guys posted about island life…

Rob and I just got back from three days that we spent in Soufrière, to the South and on the West coast of the island, where the alien iguanas are. No iguanas spotted so far, I’m afraid. Things are taking a somewhat sluggish start down there, with people not quite having sorted out who is doing what, when and where. The van being in for repair is a major hindrance down there as well, but we’re gonna get it rolling eventually. Quite exciting news is the tracker dog, Tucker, who arrived on Monday with his handler Liz. Apart from being “supercute” (yes, they’re both Americans J), he is also good at his job and Liz is gonna train him up to find the iguanas for us, which we then catch.

Another forestry department meeting tomorrow, introducing Liz and Tucker to the whole team, and then a day off on Saturday, might do some sight seeing. Or not…

Take care you lovely people!!

Im Wesentlichen haben wir die Woche also damit verbracht, uns mit der Umgebung vertraut zu machen, die Suche findet auf festen Routen statt und es gibt bestimmte Gebiete, wo die Leguane gehäuft gesehen werden, also konzentrieren wir unsere Suche auf selbige.

Soufrière unterscheidet sich insofern von Dennery, als dass das Meer ganz anders genutzt werden kann und wird, da die Stadt an der West- und damit Karibisches Meer - küste liegt. Insofern ist das ganze also auch touristischer, während wir in Dennery so ungefähr die einzigen Weißen sind, sieht man in Soufrière an jeder Straßenecke ein „Weißbrot“. Klimatisch ist es heißer, allerdings gibt es angeblich weniger Moskitos (die Beule auf meinem Allerwertesten singt ein anderes Lied...). Im großen und ganzen fühlt sich Soufrière mehr nach dem an, was man sich unter Karibik vorstellt, wohl einfach aus dem Grund, dass die Häuser bunter sind und es einen richtigen Strand gibt. Selbiger ist allerdings sehr wahrscheinlich eher tourismusbedingt, der Tourismus findet ganz eindeutig auf der Westseite der Insel statt. Das macht die Stadt teurer und sorgt gleichzeitig aber für eine noch bessere Infrastruktur, man kann in Soufrière tatsächlich Singer Nähmaschinen kaufen (was ein Tourist mit ner Nähmaschine will? Keine Ahnung, aber ich fands obercool).

Im Allgemeinen versetzt mich die Insel in vielerlei Hinsicht immer noch in Staunen, das Straßennetz (okay, die eine Straße, die um die Insel rum an der Küste entlang führt) ist mehr oder weniger komplett neu, das Bussystem funktioniert fabelhaft und hat staatlich geregelte Tarife, angeblich gibt es irgendwo auf der Insel sogar ein Tierheim. Der Hurrikan letztes Jahr im Oktober hat so einiges durcheinander gewirbelt, Erdrutsche und Fluten haben Häuser und Straßen mitgenommen, aber alle sind sich einig, dass es so viel schlimmer hätte kommen können. Die meisten Häuser hier sind Betonbauten auf Plattformen, statt alles zu begradigen lebt man also auf Stelzen, was ich sehr cool finde, aber selbst die längsten Stelzen können nicht jede Schlammlawine einfach unter sich wegziehen lassen.

So, wie immer gäbs noch so viel mehr zu erzählen, aber ich bin müde und morgen wird ein langer Tag, außerdem vermisse ich meinen üblichen Witz im Geschreibsel, also hör ich wohl besser auf.

Gehabt euch wohl ihr Freunde der Nacht, hoffentlich ist euer Leben so farbenfroh wie meines.

Baba,

Caro

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